Johanna Binder auf dem Leineweberring – Photo: Alex Böke
Rekordbeteiligung beim 35. Jugend- u. CS-Trial des DMSC Bielefeld e.V. im ADAC
Zufriedene Gesichter auf dem Leineweberring gab es bei der 35. Ausgabe des Jugend- u. CS-Trials des DMSC Bielefeld. Mit einer Trialveranstaltung, die sowohl zur Meisterschaftswertung des ADAC OWL als auch für den Westdeutschen Trial Pokal gewertet wird, startete der DMSC Bielefeld am vergangenen Wochenende in die Motorradsportsaison 2026. Mit mehr als 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gab es einen bisher noch nicht erreichten Zuspruch. Zwei Jahre hatte es kein Trial auf dem Leineweberring gegeben. Die Gründe dafür lagen zum einen in der grundlegenden Umgestaltung des Trialgeländes, aber insbesondere auch in der Errichtung eines neuen Vereinsheims. Letzteres wurde im Rahmen der Landesinitiative „Moderne Sportstätten“ vom Land NRW gefördert und ergänzt nun in hervorragender Weise die bereits vorhandene Infrastruktur auf dem Leineweberring.
Aufgrund der starken Regenfälle in der Nacht zum Sonntag, präsentierten sich die im Trockenen gesteckten Sektionen durch die Oberflächenfeuchtigkeit mit einem deutlich angehobenen Schwierigkeitsgrad. Speziell in der ersten von insgesamt drei Runden, wurden die Trialfahrerinnen und Trialfahrer auf eine harte Probe gestellt. Nachdem das Geläuf abgetrocknet und auch kein weiterer Regen zu verzeichnen war, hellten sich die Mienen der Gleichgewichtsartisten auf und der sportliche Anspruch der Geländeabschnitte wurde als genau passend eingestuft. Trialer Pascal Rambow vom DMSC Bielefeld: „Bei der Sektionsbegehung heute Morgen hatte ich echte Bedenken, aber die Sektionen waren schön anspruchsvoll und fahrbar.“
Insgesamt acht Sektionen hatten die Trialexperten des DMSC Bielefeld um Thorben Lüttig (Trialbeauftragter des DMSC Bielefeld) abgesteckt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten diese jeweils drei Mal bewältigen. „Der Sektionsbau ist eine anspruchsvolle Angelegenheit. Einerseits sollen die Fahrerinnen und Fahrer in unseren Sektionen natürlich Spaß haben, andererseits müssen wir die Nachwuchspilotinnen und Nachwuchspiloten auch entsprechend fordern, damit sie bei den Wettkämpfen auf Bundesebene konkurrenzfähig sind“, so Lüttig.
Fahrtleiter Michael Junklewitz vom DMSC Bielefeld äußerte sich zum Abschluss des Motorsportwochenendes auf dem Leineweberring trotz der zunächst widrigen Rahmenbedingungen positiv: „Wir sind stolz, heute auf dem Leineweberring eine Veranstaltung abgeliefert zu haben, die Bestandteil von gleich zwei Meisterschaftsserien ist. Wichtig für uns ist insbesondere, dass trotz der anfänglichen Rutschpartie unsere Sanitäter von der Johanniter Unfallhilfe nur kleinere Blessuren zu versorgen hatten!“
Aus OWL – Sicht beeindruckten insbesondere die Brüder Mats und Tino Böhling in den Jugendklassen 3 und 4. Beide konnten ihre Klassen trotz der starken Konkurrenz souverän gewinnen. Tonangebend waren beim Trial auf dem Leineweberring allerdings die Starter in der Klasse „Spezialisten“. In der Klasse 2 mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad, wurden sowohl in der Jugend- als auch in der Erwachsenen-Klasse anspruchsvollste Geländeabschnitte bewältigt. Aus OWL gehört Kevin Spiekerkötter vom MSC Sieker in diese Kategorie. Er konnte in seiner Klasse auf dem zweiten Platz landen.

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