Frank Der­bo­gen in der Stein­sek­ti­on auf dem Lei­ne­we­ber­ring  –  Pho­to: DMSC

DMSC Bielefeld e.V. im ADAC startet mit dem 31. Jugend- und CS-Trial in die Saison 2019

Mit exakt 49 Teil­neh­mern konn­te der DMSC Bie­le­feld e.V. im ADAC am Sonn­tag die vom MSC Sen­ne am Sams­tag gesetz­te Mar­ke von 48 Star­tern sogar noch top­pen. Bei­de Ver­an­stal­ter zeig­ten sich zum Abschluss des Motor­sport­wo­chen­en­des auf dem Lei­ne-weber­ring äußerst zufrie­den mit dem Ver­lauf der mitt­ler­wei­le bewähr­ten Dop­pel­ver­an­stal­tung. Paul Vomer vom MSC Leo­polds­hö­he hat­te Pech und muss­te nach einem Sturz zur Beob­ach­tung ins Kran­ken­haus.

Ins­ge­samt sechs Sek­tio­nen hat­ten die Tri­al­ex­per­ten um Nik Schüt­te und Jonas Lam­precht vom DMSC Bie­le­feld abge­steckt, wel­che von den Teil­neh­mern vier Mal bewäl­tigt wer­den muss­ten. Auf­grund der Erfah­run­gen des MSC Sen­ne, der bereits am Sams­tag sein Tri­al aus­ge­ri­chet hat, wur­den die Sek­tio­nen am Sonn­tag selek­ti­ver aus­ge­legt und so der Schwie­rig­keits­grad für die Teil­neh­mer leicht ange­ho­ben. 

Bei her­vor­ra­gen­den Wit­te­rungs­be­din­gun­gen wur­den alle Sek­tio­nen von den Fah­rern als anspruchs­voll und fahr­bar bezeich­net. Es zeig­te sich im Ver­lauf der 31. Aus­ga­be des Lei­ne­we­ber­ring-Tri­als, dass die Sek­ti­ons­bau­er vom DMSC gan­ze Arbeit geleis­tet und tech­nisch anspruchs­vol­le Sek­tio­nen vor­be­rei­tet hat­ten. Ledig­lich die Sek­ti­on 3, eine mit Beton­röh­ren und glat­ten Holz­stäm­men extrem for­dern­de Gelän­de­prü­fung, wur­de von eini­gen Fah­rern als kri­tisch bewer­tet. Auf­grund der hohen Anfor­de­run­gen gab´ es hier län­ge­re Durch­fahrt­zei­ten, was im Ver­an­stal­tungs­ver­lauf zu dem ein­zi­gen Stau und etwas län­ge­ren War­te­zei­ten für die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer führ­te.

Lei­der war die Sek­ti­on 3 auch Schau­platz eines schwe­ren Stur­zes von Paul Vol­mer vom MSC Leo­polds­hö­he. Die­ser lan­de­te nach einer miss­glück­ten Auf­fahrt unglück­lich auf dem Rücken und wur­de dann auch noch von sei­ner Maschi­ne getrof­fen. Vol­mer wur­de zur Unter­su­chung ins Kran­ken­haus gebracht, wo zum Glück nur leich­te­re Ver­let­zun­gen fest­ge­stellt wur­den. Fahrt­lei­ter Ulrich Fris­ke: „Der Tri­al­sport ist auf­grund der gefah­re­nen Schritt­ge­schwin­dig­kei­ten der sichers­te Motor­sport über­haupt! Trotz­dem kann es aber auch hier zu Stür­zen und in sel­te­nen Fäl­len eben auch zu Ver­let­zun­gen kom­men. Wir sind froh, dass Paul heu­te bereits wie­der das Kran­ken­haus velas­sen konn­te und wün­schen ihm, dass er schnell wie­der auf die Bei­ne kommt!“

 Ange­sichts des posi­ti­ven und glück­li­chen Ver­laufs der Ver­an­stal­tung sowie dem erfreu­li­chen Abschnei­den der Fah­rer aus der Gleich­ge­wichts­ab­tei­lung des DMSC, waren die Ver­ant­wort­li­chen hoch­er­freut. Fahrt­lei­ter Ulrich Fris­ke und DMSC Sport­lei­ter Micha­el Jun­kle­witz waren sich einig: „Wir sind mit unse­rem Tri­al-Wochen­en­de bei früh­lings­haf­ten Tem­pe­ra­tu­ren und viel Son­nen­schein sehr zufrie­den. Die anvi­sier­te Star­ter­zahl von min­des­tens 40 Teil­neh­mern wur­de sogar weit über­trof­fen. Ins­be­son­de­re freu­en wir uns natür­lich über die Erfol­ge unse­rer eige­nen Tri­al­ab­tei­lung!“ Die guten Plat­zie­run­gen von Paul Schüt­te (Jugend-Klas­se 5; SA 3./SO 2. Platz), Leo­nard Kespohl (Jugend-Klas­se 4; 2 x 2. Platz), Niklas Fornt­heil (Jugend-Klas­se 3; 1./2. Platz), Anto­nio Inden­bir­ken (Jugend-Klas­se 3; 1 x 1. Platz), Pia Wit­tem­ei­er (Klas­se 6; 1. Platz), Jens Boel­lert (Klas­se 7; 2./5. Platz) sowie Ste­phan Pran­te (Klas­se 7; 2 x 1.Platz) bele­gen, dass die Arbeit im Rah­men der ADAC Tri­al­för­de­rung fruch­tet!